Nach rund achtstündiger Fahrt vom Yellowstone Nationalpark sind wir vorgestern Abend in Salt Lake City angekommen. Obwohl man sagt, dass Salt Lake City nicht viel zu bieten hat, hat uns die Stadt auf Anhieb gefallen. Vielleicht mag es an der überschauberen Grösse (186'000 Einw.), an den sehr netten Leuten oder auch am besonderen Charme der Stadt liegen. Geplant war, dass wir uns im Hotel Little America für zwei Nächte niederlassen. Meine Formulierung lässt aber Spielraum offen. Dazu weiter unten mehr.
Am zweiten Tag in Salt Lake City besuchten wir den Tempel Square und das State Capitol. Die Stadt ist ja bekanntlich Hauptsitz der Mormonen. Entsprechend steht hier der grösste Mormonentempel der Welt. Aber auch das Verwaltungsgebäude und andere Häuser (Hotel, ehemalige Wohnsitze von bdeutenden Mitglieder) der Mormonen befinden sich am Tempel Square. Nach dem Besuch der Mormonen , welche übrigens sehr nette Leute sind und überhaupt nicht aufdringlich (wir mussten keine Angst haben, dass sie uns bekehren wollten) :-)), stiegen wir noch auf den Hill. Das State Capitol steht auf einem Hügel von dem man eine gute Sicht auf die Stadt und die weitere Umgebung hat.
Nach einem langen Tag freuten wir uns auf die bevorstehende Nachtruhe und den nächsten Tag mit der Fahrt in den Bryce Canyon. Da haben wir aber die Rechnung ohne zwei Amerikaner mit weiblicher Begleitung gemacht. Keine Ahnung was im Zimmer nebenan ablief, aber es war so ein Geschnatter dass nicht an schlafen zu denken war. Um halb zwei Uhr morgens hatten wir genug und wir riefen die Lobby an. Die Security schaffte es gerade für rund 10 Minuten Ruhe zu machen. Um zwei Uhr jagte es uns engültig den Nuggi raus. Noch im Pyjama bekleidet machten wir uns auf den Weg in die Lobby. Ich sagte dem Mann an der Lobby, dass wir ein anderes Zimmer wollen oder wir schlafen in der Lobby. Da kein Zimmer frei war, rief der Mann den Hotelmanager des Grand Hotel America an. So kam es, dass wir mitten in der Nacht auscheckten und ins grosse Schwesterhotel auf der anderen Strassenseite wechselten. Der Manager entschuldigte sich mehrmals für die entstanden Unannehmlichkeiten und es versteht sich daher, dass dieser Wechsel in das 5* Luxushotel kostenlos war. Zudem offerierte er uns auch noch das Frühstücksbuffet und erliess uns die Kosten für das Parking. Wir waren echt beeindruckt, wie das Hotel das ganze handhabte. Vielleicht auch aus diesem Grund sind wir von der Stadt hellbegeistert.







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